Ara - Arten
Hier erfahren Sie mehr über die verschiedene Arten bzw. Unterarten von Aras mit Angaben über Verbreitung, Lebensraum, Freileben, Gefährdung und einer Tabelle mit den wichtigsten Daten über Gewicht sowie Länge.
Gelbbrustara (Ara ararauna)
Der größte Teil seines Gefieders (Oberseite) ist blau, die Stirn grünlich und die komplette Unterseite des Aras gelb bis orange. Dunkle Federn bedecken den Kehlbereich, aber auch seine nackte weiße Wachshaut im Wangenbereich ist mit dunklen Federlinien durschzogen.
Diese Art kann leicht mit dem Blaukehlara (Ara glaucogularis Dabbene), der etwas kleiner ist, verwechselt werden.
Lebensraum
Gelbbrustaras sind hauptsächlich entlang von Flußläufen und Sumpfgebieten im gesamten tropischen Regenwald Südamerikas anzutreffen. Buriti - Palmen die in diesen Feuchtgebieten bestens gedeihen, werden von den GB - Aras zum Brutgeschäft aufgesucht. Paare halten zeitlebens treu zusammen und ziehen ihre Jungen immer wieder in den gleichen Nisthöhlen auf. Ihre Nahrung finden sie im Blätterdach der Urwaldbäume und sind daher nur selten am Boden zu sehen. Sie ernähren sich von Samen, Blüten, Beeren und Früchten, wobei die Buriti - Palme für Gelbbrustaras als Hauptnahrungslieferant gilt. Tägliche Regengüsse in den Tropen liefern den Aras Wasser zum Trinken und Baden.
Besonders sehenswert sind die verschiedenen Lehmlecken an den Flüssen, (auch Collpa genannt) an denen sich fast jeden Vormittag ganze Schwärme von großen und kleinen Aras niederlassen, um mineralhaltigen Lehm aufzunehmen. Dieser dient dazu, Giftstoffe die z.B. durch Blüten aufgenommen wurden wieder abzubauen bzw. zu neutralisieren und um den Körper mit Mineralien zu versorgen.
Gefährdung
Der Gelbbrustara selbst gilt derzeit als nicht gefährdet. Trotzdem wurde er durch die Zerstörung seines Lebensraumes in einigen Gebieten ausgerottet. So wird man diesen wunderschönen Vogel, nördlicher als Zentral-Panama nicht mehr zu sehen bekommen. Hauptgrund hierfür sind ebenfalls großflächige Rodungen die dafür sorgten, daß den GB - Aras die Nistplätze und Nahrungsquellen, die sie über viele Jahre nutzten, genommen wurden.
So sind auch die Bestände in Panama, Venezuela und vielen Gebieten Argentiniens durch Fang und Handel sowie die Lebensraumzerstörung drastisch gesunken. In unberührten Regenwaldgebieten und in den errichteten Schutzzonen kann man die Gelbbrustaras in noch großer Zahl beobachten.
Verbreitung
Ve · Venezuela
Ko · Kolumbien
Gu · Guyana
Su · Suriname
Pe · Peru
Bo · Bolivien
Pa · Paraguay
Merkmale
· ca. 1180g
· ca. 86 cm
· 25 bis 28 Tage
· 2 bis 4 Eier
· ca. 90 Tage
· ab dem 8. Monate
Gewicht
Länge
Brutdauer
Gelegegröße
Nestlingzeit
Selbstständigkeit