Krankheiten

 

In den letzten Jahren wurden große Fortschritte bei der frühzeitigen Erkennung und Behandlung von Krankheiten gemacht.

Gelbbrustaras bzw. die großen Aras allgemein sind recht robuste Vögel, die weniger anfällig sind als andere Papageien oder Kakadus. Dennoch ist es wichtig das Verhalten seiner Lieblinge genau zu kennen. Nur so besteht die Möglichkeit eines rechtzeitigen Eingreifens, wenn dieser unter anderem zusammengekauert und aufgeplustert in der Voliere sitzt und weniger aktiv wirkt als sonst üblich.

Pilzerkrankungen

 

Pilzerkrankungen bei Aras können durch sauberes Futter und einem hygienisch einwandfreiem Umfeld zum größten Teil vermieden werden. Denn meistens sind es die Atemwege die von Pilzen befallen werden. Hauptsächliche Auslöser für diese Beschwerden sind verpilzte Nüsse oder Schimmel in der Voliere, der bei hoher Luftfeuchtigkeit und unzureichender Reinigung entstehen kann.

Papillomatose

 

Bei Papillomatose handelt es sich um Papilloma - Viren die Geschwüre im Rachen, Kropf, Verdaungskanal bis zum Enddarm hervorrufen. Anzeichen für diese Krankheit sind unter anderem Erbrechen, Fressunlust, Blut im Kot, erschwerter Kotabsatz und Abmagerung.

Psittakose

 

Wenn Ihr Ara Krankheitsanzeichen wie Durchfall, Abmagerung, Schnupfen und Atemnot aufweist, handelt es sich meistens um ein Bakterium ( Chlamydia psittaci ) das diese Krankheit verursacht. Eine Ansteckung erfolgt über das Einatmen erregerhaltige Federpartikel und Sekretteile.

Pachecosche Papageienkrankheit

 

Hierbei handelt es sich um eine Erkrankung die von Papageien - Herpesviren verursacht werden. Diese verläuft meistens tödlich, da eine rechtzeitige Erkennung eher schwer ist. Der Weg einer Ansteckung erfolgt vielmals über Körpersekrete oder Gefiederstaub. Der betroffene Vogel weist Verhaltungsmerkmale auf, die auch auf andere Kranheiten zutreffen. Hierzu zählt die Abgeschlagenheit, geschlossene Augen, aufgeplustertes Gefieder und er sitzt teilnahmlos da.